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19. November 2004

 

Kommende Woche:

Start der Verteilung von Kaliumiodidtabletten

 

Bern, 19. November 2004 - Ab Anfang nächster Woche erhalten 1.2 Mio. Menschen im Umkreis von 20 km der fünf Schweizer Kernkraftwerke neue Kaliumiodidtabletten. Alle Einwohnerinnen und Einwohner der so genannten Zonen 1 und 2 finden in den kommenden drei Wochen eine an sie persönlich adressierte Tablettenpackung in ihren Briefkästen.

 

Mit Flugblättern, Plakaten und Medienberichten wurden die Haushalte in den vergangenen Tagen über die bevorstehende Verteilung informiert. Dabei ist bei den nun verteilten Tablettenpackungen das Wichtigste, dass sie für rund zehn Jahre zu Hause an einem trockenen Ort, bei Raumtemperatur und sicher vor Kindern aufbewahrt werden. Denn die Einnahme der Kaliumiodidtabletten ist nur für den Fall eines schweren Kernkraftwerk-Unfalls bestimmt und verhindert die Belastung der Schilddrüsen mit radioaktivem Iod.

 

Info-Hotline und Website für die wichtigsten Fragen

 

"Bei dieser umfangreichen Verteilung von Kaliumiodidtabletten tauchen bei der Bevölkerung trotz des verteilten Informationsmaterials unvermeidlich eine Vielzahl Fragen auf. Aus diesem Grund stellen wir bis zum 22. Dezember 2004 eine Telefon-Hotline zur Verfügung, die die wichtigsten Fragen rund um Kaliumiodid beantwortet", berichtet Max Zulliger von der Geschäftsstelle Kaliumiodid-Versorgung. Unter der Hotline-Nummer 0848 65 65 00 gibt es Auskünfte über die richtige Lagerung der neuen Tabletten, über die fachgerechte Entsorgung der alten Tabletten, die richtige Einnahme der Tabletten im Notfall und vieles mehr. Noch einfacher sind die Informationen im Internet zu erhalten. Unter www.kaliumiodid.ch finden sich ausführliche Auskünfte zur Verteilung und alle Broschüren und Infomaterialien zum Herunterladen.

 

Weitere Informationen

 

Geschäftsstelle Kaliumiodid-Versorgung

ATAG Wirtschaftsorganisationen AG

Max Zulliger oder Tony Henzen

Tel. 031 380 79 77

kaliumiodid-versorgung@awo.ch

 

Weiter Adressen im Internet:

 

www.kaliumiodid.ch

Neben vielen Informationen rund um die Verteilung der Kaliumiodidtabletten finden Sie hier eine Suchfunktion der Gemeinden, die von der Verteilung betroffen sind.
www.naz.ch

Auf der Internetseite der Nationalen Alarmzentrale NAZ erhalten Sie ausführliche Informationen zur Alarmierung der Bevölkerung im Notfall.
www.hsk.ch/

Die Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen HSK bietet auf ihrer Internetseite Hintergrundinformati-onen zu den Schweizer Kernkraftwerken und dem vorgeschriebenen Notfallschutz.

 

 PDF-Dokument (12 KB)

 

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